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Felgueres

Biographie  deutsch - english

Linie

 

Mercedes Felgueres

 

vita

 

1959 in Mexiko City geboren
1978-84 Architekturstudium an der Universidad Anahuac in Mexiko City
1992 Studium der Malerei in Bellas Artes in San Miguel de Allende, Mexiko
1996 Gaststudentin an der Fachhochschule Essen, Deutschland
1998 Experimentelle Malerei an der Europäischen Akademie in Trier, Deutschland
1998 Mitglied des Wirtschaftverbandes Bildender Künstler (wbk), NRW
1998 -2002 Atelier in Essen, Deutschland
2003 Eröffnung des mf-art Galerie-Ateliers in München, Deutschland
2005 Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler (bbk) in München und Oberbayern
2005 drei monatiger Auslandsaufenthalt in Queretaro, Mexiko
2007 drei monatiger Auslandsaufenthalt in San Miguel de Allende, Mexiko City und Oaxaca, Mexiko
2007 Atelierförderung der Regierung von Oberbayern, Deutschland
Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Mexiko, Schweiz, Belgien und Italien   seit 2008 in Mallorca durch Galerie HMH vertreten

profil

Mercedes Felgueres wurde in Mexico City geboren; sie studierte Architektur und arbeitete auch als Architektin und Innenarchitektin. Seit 1994 lebt und arbeitet die Künstlerin in Deutschland, seit 2002 in München. Viele Einzelausstellungen und Beteiligungen an Gruppenausstellungen in Deutschland, Belgien, Italien und Mexico haben ihre experimentelle Malerei international bekannt gemacht. Die Gemälde von Mercedes Felgueres erzählen von einem Leben zwischen den Kulturen, von ihren Erfahrungen mit dem Neubeginn in Deutschland. Ihr Werk ist gekennzeichnet vom virtuosen Umgang mit Farbe, die sie vielschichtig und oft in den leuchtenden, warmen Tönen ihrer Heimat aufträgt. Die Bilder sind eine Einladung: Eine Aufforderung zu einem Gang durch eine abstrakte Bilderwelt, die sich jeder Betrachtende zu eigen machen kann. Mercedes Felgueres setzt verschiedene Techniken vor allem der Malerei ein, doch erscheint die Bezeichnung „Gemälde“ zu eng für ihre Arbeiten, die aus vielen Schichten und Materialien aufgebaut sind. Neben Acryl und Pigmenten verwendet die Künstlerin auch Materialien wie Wachs, Asphalt, Graphit, Sand oder sogar Blattgold; außerdem setzt sie aus Baumrinde gewonnene Papiere aus ihrer mexikanischen Heimat ein: Ihre stark strukturierte Oberflächen nutzt sie manchmal als Schablonen zum Farbauftrag. Außerdem verarbeitet Mercedes Felgueres die klassischen Materialien der Collage wie Ausrisse aus Zeitungen oder Illustrierten. In ihren neuesten Arbeiten verwendet sie vor allem eigene Digitalfotografien, etwa von Ausschnitten aus Fernsehfilmen. Durch die Loslösung von Bildelementen aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang und ihre Übertragung in einen neuen Kontext entstehen überraschende Verfremdungseffekte, die sich jedoch nicht in Vordergrund drängen: Die Künstlerin verwendet besondere Sorgfalt auf die Integration der verschiedenen Materialien und Elemente in die Gesamtkomposition eines Bildes. Der klare kompositorische Aufbau, die Gliederung von Flächen durch gerade Linien zeugen von Felgueres' Prägung durch ihren ersten Beruf, der Architektur. Mit subtil oszillierenden Farben erzielt sie den Eindruck räumlicher Tiefe; zugleich entsteht durch die Mischtechnik eine strukturierte Oberfläche und eine Körperlichkeit der Bilder, die den Betrachter zum Berühren herausfordern und die Grenze zwischen Gemälde und Objekt verschwimmen lässt. Einige schwarz-weiß gehaltene Arbeiten aus zurückliegenden Jahren haben einen geradezu skulpturalen Charakter. Spezifisch mexikanisch in Felgueres' Kunst sind die warmen, leuchtenden Farben: Selbst Schwarz-, Weiß- und Grautöne verströmen eine wie aus dem Untergrund kommende Wärme. Felgueres' Farben haben eine besondere Leuchtkraft, die selbst aus den gedeckten Erdtönen einiger Werkreihen der letzten wirkt. In ihren neuen Bildern setzt sie  ganz auf die glutvolle, lebendige Farbigkeit.
Die Bandbreite der gewählten Formate reicht von ca. 252 x 158 (Los Fragmentos 2004) bis zu den nur 20 x 20 kleinen Chiquititos.